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OBD Geschichte |
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Um die verkehrsbedingte Luftverschmutzung zu reduzieren, führte die "California Air Resources Board" (CARB) 1988 für alle
Benzin-Fahrzeuge in Kalifornien mit der OBD (On Board Diagnose) verschärfte Emissionsgrenzwerte und zusätzlich eine Selbstüberwachung -
On Board Diagnose der abgasrelevanten Komponenten durch die elektronischen Steuergeräte ein.
Damit der Fahrer eine Fehlfunktion im OBD-kontrollierten Emissionsregelkreis erkennt, wurde eine Fehlerlampe für die Fahrzeuge vorgeschrieben.
(MIL - Malfunktion Indicator Lamp).
Eine weitere Verschärfung der Emissionsgrenzwerte führte 1996 zur OBD II. In Anlehnung an die amerikanische OBD II wird in Europa die OBD
eingeführt. Seit 1996 ist OBD II rechtsverbindliche Voraussetzung für die Neuzulassung von Fahrzeugen in den USA. Es wurden aufgrund dieser
US-Regelung schon in den 90´er Jahren auch bei Fahrzeugen, die für den Europäischen Markt bestimmt waren, Diagnosesysteme in den Fahrzeugen eingebaut.
In Europa sind laut Direktive 98/69EG Benzin-PKW ab 2000, Diesel-PKW ab 2003 und NKW ab 2005 mit OBD auszustatten. Die genormte OBD2-Schnittstelle wird
von den Herstellern aber nicht nur für ihre eigenen, erweiterten Diagnosefunktionen genutzt, sondern auch für solche, die über die
gesetzlichen Anforderungen weit hinausgehen.
Die geplante nächste Stufe ist OBD III, bei der das Fahrzeug selbstständig mit den Behörden Kontakt aufnehmen soll, wenn es zu
abgasrelevanten Verschlechterungen während des Betriebs des Fahrzeugs kommt. Daraufhin wird man per Mängelkarte aufgefordert, den Defekt
beheben zu lassen. Dafür entfallen die Abgasuntersuchungen, die bisher alle 2 Jahre fällig waren.
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